Niccolò Machiavelli

Niccolò Machiavelli
* 1469 – τ 1527 Florenz

Niccolò Machiavelli stammte aus einer gebildeten aber nicht vermögenden florentinischen Familie die sehr sparsam lebte um sich den Kauf von Büchern leisten zu können denn man legte größen Wert auf Bildung im Hause Machiavelli.
Sein Vater war der Anwalt Bernardo di Niccolò Machiavelli.
Seine Mutter hieß Bartolomea.
Niccolò hat drei Geschwister. Er wurde von Privatlehrern in den sieben freien Künsten unterwiesen. 1498 wurde Girolamo Savonarola, der seit der Vertreibung der Medicis eine zunehmend zweifelhafte Herrschaft in Florenz führte, abgesetzt und hingerichtet.
Nur wenige Tage nach dessen Hinrichtung ernannte man Machiavelli zum Sekretär der zweiten Kanzlei von Florenz.
Zu seinen politischen Aufgaben gehörten die Organisation des Heereswesens sowie die Teilnahme an diplomatischen Missionen. Neben dieser Tätigkeit befasste Machiavelli sich mit militärischen Überlegungen, wie es sein Amt vorsah. Ab 1505 baute er eine florentinische Bürgermiliz auf. Bei ihrem ersten ernsthaften Einsatz scheiterte diese Miliz 1512 an der spanischen Miliz die Florenz vollständig einnahm. Den Medici wurde damit wieder zur Macht verholfen. Machiavellis politische Karriere war damit bereits nach 14 Jahren beendet. Damit war er zur Untätigkeit gezwungen oder er wurde mit niederen Aufgaben betraut. Damit hatte Machiavelli viel Zeit zum Denken und Schreiben. Machiavelli war auch als Satiriker und Literat, der Theaterstücke schrieb und als Geschichtsschreiber, bekannt.Neben einigen Komödien, Novellen und Gedichten entstanden die Schriften:

  • Il Principe (Der Fürst)
  • Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio
    (Abhandlungen über die ersten zehn Bücher des Livius)
  • Isotorie Fiorentine (Stadtgeschichte von Florenz)
  • Dell` Arte de la guerra (Von der Kriegskunst)

Vor allem Il Principe (Der Fürst) in dem er die Frage nach den Bedingungen für erfolgreiche Politik stellt brachte Machiavelli den zweifelhaften Ruf ein, eine Ausgeburt der Skrupellosigkeit gewesen zu sein: Ein Fürst müsse lernen, schlecht zu sein, wenn er sich an der Macht halten wolle, und davon müsse er je nach Bedarf, Gebrauch machen. Machiavelli untersucht in seiner Theorie die Politik unabhängig von der Moral und betrachtete sie als Mechanismus, der nach eigenen Gesetzen funktioniert. Das erste Streben eines Herrschers solle es demnach sein, den Staat zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen müsse er sich von ehtischen Normen befreien. Auf Grund derartiger Überlegungen entstand später der Begriff „Machivellismus“, der ein Verhalten kennzeichnet das auf den Erhalt und Ausbau der eigenen Macht konzentriert ist, ohne auf moralische oder sittliche Gesichtspunkte Rücksicht zu nehmen. Auch heute soll das Buch in politischen Kreisen recht beliebt sein. Dieser Buchtipp ist geeignet für Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und vermögenden Familien.

Niccolò Machiavelli – Der Fürst

Der Fürst Insel Taschenbuch
Der Fürst (insel taschenbuch)

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Autor: Niccolò Machiavelli
Gebundene Ausgabe: 165 Seiten
Verlag: Insel Verlag;
Auflage: 10 vom 26. März 2001
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3458344721 / ISBN-13: 978-3458344728
kindle edition auswählbar / Voransicht vorhanden

Niccolò Machiavelli – Hauptwerke


Niccolo Machiavelli: Hauptwerke: Vom Staate, Der Fürst, Kleine Schriften

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Autor: Niccolò Machiavelli
Gebundene Ausgabe: 784 Seiten
Verlag: Nikol vom 1. November 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868200916 / ISBN-13: 978-3868200911
nur Printausgabe / keine Voransicht
Sehr umfangreiche Sammlung seiner Werke in gut lesbarer, nicht zu kleiner Schrift und mit stabilem Einband.

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